Effizient und produktiv im Homeoffice: Die besten Tipps und Methoden

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Du arbeitest von Zuhause aus oder von irgendeinem anderen Ort auf der Welt? Endlich musst du nicht mehr ins Büro gehen oder bist selbstständig, Produktivität und Effizienz lassen aber noch zu wünschen übrig? Dann erfahre hier wertvolle Tipps und Methoden um mehr aus deiner Arbeitszeit im Homeoffice herauszuholen. 

Grundsätzlich gilt: Im Homeoffice kann Zufriedenheit und Produktivität steigen

Spätestens seit der Corona-Pandemie liegt die Arbeit im Home- oder Mobileoffice im Trend. In vielen Bereichen der Arbeitswelt ist die Arbeit im Büro oder an einem festen Standort nicht mehr zwingend notwenig.

Was verbindest du mit dem Begriff Homeoffice? Viele Arbeitnehmer verbinden ihn mit einer zeitlichen Autonomie und einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Die flexiblen Arbeitszeiten haben aber auch ihre Herausforderungen. Wann endet die Arbeit? Wo fängt das Privatleben an? In der Old Economy konnte man diese Frage noch leicht beantworten.  

10 Tipps und Methoden zur besseren Arbeit 

Wir helfen dir, mit unseren Tipps und Methoden effizienter und produktiver zu sein. Weniger Stress, einfach mehr schaffen. 

1. Arbeite an einem festen Arbeitsplatz 

Mal am Küchentisch, mal im Café und vielleicht sogar mal am Strand arbeiten. Die ersten Vorstellungen vom Homeoffice werden oft schnell von der Realität eingeholt. Am Küchentisch lenkt die Spülmaschine ab, die dringend ausgeräumt werden muss, im Café wird der Tisch nach 2h unbequem und das Kind am Nachbartisch unterbricht die Konzentration. 

Schaffe dir einen aufgeräumten Arbeitsplatz, einen Ort, den du überwiegend zum Arbeiten aufsuchst. Sei es das eigene Bürozimmer zuhause, der Co-Working Space in Zürich oder der Open Space auf Palma. So signalisierst du deinem Gehirn immer wieder, dass dort gearbeitet wird. 

2. Schaffe dir Arbeitsroutinen und Zeiten 

Du möchtest irgendwann am Vormittag mit der Arbeit beginnen? Sei diszipliniert und beginne jeden Tag zur selben Uhrzeit mit der Arbeit. Ebenso wichtig wie die Start-Uhrzeit ist die End-Uhrzeit, versuche deinen Arbeitstag zur selben Uhrzeit enden zu lassen. So trennst du privates besser vom beruflichen und reduzierst deinen Stress. 

Diese Zeiten können auch in eine Arbeitsroutine fliessen. Je nach Job, z.b. als Selbstständiger, musst du nicht den gesamten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit arbeiten. Hier lohnen sich Arbeitsroutinen und auch geteilte Arbeitszeiten. Jeden Tag, 7 Tage die Woche, von 6 Uhr bis 10 Uhr arbeiten und von 19 Uhr bis 22 Uhr — warum nicht? Entscheidend ist es, diese Routinen diszipliniert einzuhalten. 

3. Plane gezielt Pausen 

Übernehme gegebenenfalls die Pausenzeiten aus dem Büro und wende sie auch zuhause an. Ansonsten plane am besten eigene feste Pausen. Es ist wichtig gezielte Pausen zu planen statt Pausen irgendwann zu machen. Ohne feste Pausenzeiten werden wir manchmal dazu verleitet, spontanen Ablenkungen nachzugehen und längere Pausen zu machen als geplant. 

4. Kommuniziere Smart 

In der digitalen Arbeitswelt gibt es viele Wege zu kommunizieren. Trage in der Kommunikation auch der Konzentration der anderen Rechnung. Manchmal ist es besser eine Email zu verschicken als einen Anruf zu tätigen. Manage deine Emails smart — Emails sind ein Killer deiner Konzentration. Vermeide sie nach Möglichkeit mehrfach am Tag zu checken. Auch andere Kommunikationswege können sehr ablenkend sein. Es ist ok auch mal nicht erreichbar zu sein, auf der anderen Seite ist die Kommunikation im Büro auch sehr wichtig, insbesondere wenn man nicht vor Ort ist. Lerne smart zu kommunizieren. 

5. Setze dir Ziele und habe eine To-Do Liste 

Was steht heute an? Fokussiere dich auf deine Aufgaben für den Tag, insbesondere im Homeoffice eine wichtige Erkenntnis. Unangenehme Aufgaben sollten immer zuerst erledigt werden und Routineaufgaben immer am Ende. „Eat the frog first“, am Morgen mit höherer Selbstdisziplin sollten die schweren Aufgaben gemacht werden. Eine To-Do Liste hilft dir dabei den Überblick über den Tag hinweg zu behalten.  

6. Schalte Störquellen ab 

Vermeide Ablenkungen aus dem Haushalt und jeglichen nicht benötigten Input. Je mehr Störquellen du abschaltest, desto konzentrierter und effektiver kannst du arbeiten. Je nach Job lohnt es sich, sein Handy auf stumm zu stellen. Das sollte auch mit dem Vorgesetzten kommuniziert werden, denn wenn der Mittarbeiter deutlich effektiver arbeitet und mehr Output erzeugt, lohnt sich das für alle Beteiligten. 

7. Kleide dich in deiner Arbeitsroutine 

Arbeiten im Schlafanzug oder im Bett? Kleidung kann dabei helfen in einen Arbeitsmodus zu gelangen. Probiere es selber einfach mal aus: Kleide dich morgens so als ob du angemessen zur Arbeit gehen würdest. Vielen Menschen fällt es so leichter, sich zu konzentrieren und produktiver zu sein.

8. Nutze die Deep Work Methode 

Auf unserem Blog haben wir die Deep Work Methode vorgestellt. Deep Work ist eine Möglichkeit, konzentriert die Effektivität und Produktivität zu vervielfachen. Nutze die Deep Work Methode um in den Zustand der Deep Work während deinem Arbeitstag zu gelangen. Hier findest du unseren Artikel dazu. 

9. Trenne die Arbeit vom Privaten mit einem Arbeitslaptop 

Manche Leute nutzen ihren privaten Laptop für die Arbeit, obwohl ein Arbeitslaptop vorhanden ist. Nutze nach Möglichkeit immer einen bereitgestellten Arbeitslaptop, so kannst du Berufsleben und Privates besser trennen. Stress aus der Arbeit sollte nicht mit nach Hause genommen werden und das Privatleben sollte nicht in der Arbeit hervortreten. Zumindest wenn man Stress minimieren möchte, sollte man diese Tipps beherzigen. 

10. Pflege den Kontakt zu Kollegen und Freunden

Auch und insbesondere wenn man sich kommunikationsfreie Phasen in den Arbeitstag legt, ist es wichtig, den Kontakt zu Kollegen, Kunden und Freunden weiterhin zu halten. Hier bieten sich verschiedene Wege auf der Remote-Arbeitsebene an. So kann man in regelmässigen Abständen eine Mittagspause zusammen verbringen oder vor der Arbeit kurz schreiben oder telefonieren. Wer im Homeoffice sitzt sollte nicht an Einsamkeit leiden! 

Bei vielen Arbeitgebern herrscht Skepsis gegenüber dem Home-Office 

Viele Arbeitgeber wechseln nur ungern mit ihren Mittarbeitern ins Homeoffice. Es überwiegen Sorgen vor dem fehlenden Kontakt mit dem Mitarbeiter und im Team. Ebenfalls verbreitet ist die Sorge, dass die Mitarbeiter ihren Aufgaben nicht ordentlich nachkommen. Fehlende Erreichbarkeit und fehlender Kontakt mit dem Rest vom Team sind für viele Vorgesetzten die Vorzeichen eines drohenden Kontrollverlusts.

Zum Glück gibt es viele wissenschaftliche Studien, welche die Vorteile von der Arbeit im Homeoffice belegen. 

Vor- und Nachteile im Überblick

Hier haben wir die gängigsten Vor- und Nachteile des Arbeitens im homeoffice aufgelistet: 

Nachteile: 

  1. Fehlende Trennung zwischen Beruf und Privatleben 
  2. Mögliche Einsamkeit
  3. Mangelnde Disziplin und Motivation 
  4. Längere Kommunikationswege 
  5. Geringere Karriereambitionen 

Vorteile: 

  1. Zeitersparnis durch fehlende Anfahrtswege 
  2. Höhere Produktivität durch ungestörtes Arbeiten 
  3. Flexible Arbeitszeiten im Alltag 
  4. Arbeiten im persönlichen Biorhythmus 
  5. Umweltschutz und Einsparen von Bürokosten 

Strukturelle Herausforderungen

Selbst wenn der Wille da ist, stehen manchmal strukturelle Probleme und Herausforderungen im Weg. Unzureichende Infrastruktur, wie z.B. ein zu langsamer Upload oder zu langsames Internet im generellen können die Produktivität in jedem Homeoffice zunichte machen. Fehlender Platz und eine fehlende Ausstattung an Büromöbeln gehören auch zu den strukturellen Herausforderungen. 

Bei diesen strukturellen Herausforderungen sollte nach Möglichkeit im Büro geblieben werden. Alternativ, falls es kein Büro gibt, bieten sich auch Co-Working Spaces als mobiles Büro an. Dort kann man gegen eine kleine Gebühr arbeiten und hat ein professionelles Arbeitsumfeld zur Verfügung. Von der Arbeit in Cafes oder am Strand ist für die Erwerbsarbeit als Arbeitnehmer eher abzusehen, an beiden Orten findet sich nur selten ein Umfeld, in dem man konzentriert arbeiten kann.  

Zwei Tage Homeoffice pro Woche?

Die Einsamkeit im Homeoffice kann zu einem wirklichen Problem für die Arbeitnehmer werden. Durch die sogenannte „Produktive Einsamkeit“ wollen einige Arbeitnehmer auch wieder in die Büros. Der fehlende Kontakt mit den Arbeitskollegen ist ein Treiber der traditionellen Arbeit. Häufig erhält man im Homeoffice weniger Anerkennung für seine Arbeit von seinen Vorgesetzten. Hier lohnt sich der Gang zurück ins Büro oder ein Wechsel vom Arbeitgeber. 

Für viele Arbeitnehmer könnte die Woche mit zwei Tagen im Homeoffice der ideale Mittelweg sein. Diese wöchentliche Zeit wurde auch von mehreren Studien als ideale Homeoffice Zeit ermittelt. 

Fazit - Auf in die neue Arbeitswelt

Mit unseren 10 Tipps und Methoden kannst du die Nachteile vom Homeoffice überwinden und positiv in die neue Arbeitswelt starten. 

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