Morgen Ritual für einen positiven Start in den Tag

Frau macht Yoga, Morgenritual für Entspannung, Positive Energie

Dieses Morgenritual ist eine wirklich kraftvolle Serie aus 15 Übungen, um deinen Körper aufzuwecken, ihn mit Energie aufzuladen und Selbstliebe zu üben. Du kannst diese 10 Übungen ganz einfach in 10 Minuten machen — jeden Morgen und sie so in deine persönliche Morgenroutine integrieren.

Ich habe diese Übungen vor ca. 7 Monaten von meinem holistischen Gesundheitscoach Nico gelernt und mache sie seitdem täglich. Jeder mit dem ich diese Übungen seitdem geteilt habe geniesst sie wirklich, darum mache ich dieses Video und diesen Artikel.

Du kannst diese Übungen überall machen. Wenn du sie draussen in der frischen Morgenluft machst ist es natürlich ein besonderer Bonus.

1. Übung: Kopfmassage

Wir beginnen mit einer Kopfmassage, hierbei durchkämmen wir die Haare mit den Händen und massieren den Kopf und die Kopfhaut. Das kann sehr angenehm sein, um Spannungen abzubauen.

 

2. Übung: Ohrenmassage

Als nächstes massieren wir unsere Ohren. Nimm einfach deine Hände und massiere deine Ohren. Du kannst deine Ohren falten, du kannst sie berühren, du kannst sie etwas innen anfassen. Versuche wirklich jeden Teil von deinen Ohren zu berühren. Sei dabei freundlich, aber nicht zu sanft, du solltest es wirklich spüren, dass du deine Ohren massierst.
Hierbei berührst du einige besondere innenliegende Punkte an einem Ohr.

Morgenritual 2

3. Übung: QI Gesichtscreme

Als nächstes generieren wir durch Reibung etwas Energie und Wärme in unseren Händen. Etwas Wärme, etwas QI — stelle dir jetzt vor, dass deine Hände mit einer Creme aus QI Energie gefüllt sind. Massiere diese "Creme" in dein Gesicht, über die Augen, Augenbrauen, den Nacken und die Nase. Du kannst auch deine Nase anfassen und sie leicht in beide Richtungen bewegen. Creme dein Gesicht mit dieser QI Energie Creme gründlich ein.

Morgenritual 3

4. Übung: Augen kreisen lassen

Als nächstes lassen wir unsere Augen kreisen. Wir machen grosse Kreise mit unseren Augen ohne unseren Kopf zu sehr zu bewegen. Dabei gehen wir in beide Richtungen und machen einen grossen Kreis mit unseren Augen. 👀 

Morgenritual 4

5. Übung: Kiefer lockern

Jetzt machen wir eine Lockerung für unserem Kiefer. Nimm deine Hände, drücke deine Finger etwas zusammen und drücke an der Seite von deinem Kopf an den Backen nach unten. Ziehe deine Hände mit etwas Druck nach unten, fühle sie und öffne dann deinen Kiefer.

 Morgenritual 5

6. Übung: Gesichts-Yoga

Jetzt machen wir etwas Gesichts-Yoga. Wir öffnen unser Gesicht, machen Grimassen, machen ein saures Gesicht, schauen nach oben, schauen nach unten. Bewege deine Augenbrauen, werde wirklich verrückt mit deinen Gesichtsbewegungen. Bewege jeden Abschnitt von deinem Gesicht.

Morgenritual 6 

7. Übung: Kopfbewegungen und Wirbelsäulenwellen

Als nächstes machen wir ein paar Kopfbewegungen und ein paar Wirbelsäulenwellen. Wir machen das wirklich gemütlich und sehr langsam. Wir machen einen kleinen Kreis mit unserem Kopf. Dabei gehen wir von links nach rechts, von oben nach unten. Wir bewegen unseren Kopf in alle Richtungen und versuchen unseren Kopf und unseren Nacken etwas zu rollen. Wir können auch eine Acht machen und diese in eine Bewegung von der gesamten Wirbelsäule übergehen lassen. Unsere Wirbelsäule bewegen wir seitwärts und machen auch eine wellenartige Bewegung vorwärts mit unserer Wirbelsäule. Vermutlich sollte man hier flexibler sein als ich es aktuell bin.

Morgenritual 7

8. Übung: Schultern rollen lassen

Als nächstes stehen unsere Schultern an. Wir rollen unsere Schultern rückwärts und vorwärts. Nach einiger Zeit lassen wir dieses Rollen in das Kreisen mit unseren Armen übergehen.

Morgenritual 8

9. Übung: Hüften

Jetzt machen wir Hüftkreise, hierbei lassen wir unsere Hüften kreisen und fühlen wirklich wie weit wir gehen können, wie gross wir unsere Kreise machen können. Wir gehen in unterschiedliche Richtungen und können auch eine Acht machen mit unserer Hüfte. Es geht darum wirklich Aufmerksamkeit in unsere Hüften zu bringen und zu spüren, wo wir sind und wo wir stehen und wie weit wir unsere Hüften bewegen können.

 

10. Übung: Knie

Jetzt bringen wir unsere Hände über unsere Knie und bewegen unsere Knie in Kreisen. Wir richten unsere Aufmerksamkeit wieder auf die Knie und spüren wie weit wir gehen können. Wir können in beide Richtungen gehen. Wir können in unterschiedliche Richtungen gehen und dabei wirklich in unsere Knie hinein fühlen. Fühlen wir Spannungen? Fühlen wir einen Unterschied in beiden Knien? Diese Übung machen wir sehr gemütlich, wir wollen unseren Körper nicht stressen.

Morgenritual

11. Übung: Kompass-Dehnung

Jetzt machen wir die Kompass Dehnung. Wir beugen uns nach vorne und versuchen unsere Beine gerade zu lassen. Jetzt lehnen wir uns zurück. Nun lehnen wir uns zur Seite, fühle deinen Atem in der Seite, wie er in deinen Rippenbogen geht. Finde wieder Endpunkte und habe eine geschärfte Aufmerksamkeit in alle Richtungen. Übertreibe es nicht. Mache nicht zu viel, es soll nicht zu anstrengend sein.

Morgenritual 11

12. Übung: Squats

Jetzt machen wir Squats (Kniebeugen) und richten wieder unsere Aufmerksamkeit auf die Beine. Wir können uns zu den Seiten öffnen, indem wir unseren Arm nach oben heben. Ebenfalls können wir uns etwas dehnen, indem wir uns nach vorne und in alle Richtungen bewegen.

Morgenritual 12a

13. Übung: Akupressur-Punkte

Und nun arbeiten wir an unseren Akupressur Punkten. Während ich einatme, schlage ich mit meinen beiden Händen auf meinen Nacken. Ich sollte wirklich den Schlag spüren. Ich möchte mir selber natürlich nicht weh tun, aber ich sollte wirklich einen Schlag auf meinen Akupressur Punkten spüren. Und ich atme ein, während ich auf meine Akupressur Punkte schlage.

Für die nächste Bewegung können wir normal atmen. Wir brauchen nicht auf eine spezielle Art zu atmen. Wir drehen einfach unseren oberen Körper und schlagen unseren Nacken und unseren unteren Rücken. Du solltest hier nicht zu sanft sein, denn du solltest es spüren. Nun schlage ich meinen Bauch und meinen unteren Rücken zur selben Zeit. Die Atmung ist nicht auf eine spezielle Art gestaltet. Ich versuche einfach meine Akupressur Punkte wirklich zu berühren und es zu spüren, wenn ich mich selber schlage.

Ich hoffe ihr habt diese Übungen genossen und integriert sie in eure Morgenübungen. Lasst es mich in den Kommentaren wissen wie es bei euch geklappt hat.

Morgenritual - Akupressur-Punkte

14. Übung: Körper abklopfen

Als nächstes klopfe ich meinen Körper ab. Ich beginne bei meinen Füssen und gehe einfach mit beiden Händen nach oben und spüre wie ich meinen Körper schlage. Und wieder möchtest du nicht zu sanft sein, aber dir auch nicht selber wehtun. Du solltest es wirklich spüren, deinen Körper aufwecken und Energie und Aufmerksamkeit in jeden Teil von deinem Körper bringen.

Morgenritual - Abklopfen

15. Übung: Schütteln

Wir enden diese Morgen-Session mit etwas Schütteln. Springe einfach etwas herum, schüttle deine Beine und deine Arme aus und versuche schneller zu schütteln, als du es wirklich kontrollieren kannst. Und jetzt springe ich und versuche mit beiden Füssen auseinander zu landen. Dieses Morgenritual macht Spass und erdet dich für den Tag. Ich hoffe Ihr habt diese Übungen genossen und integriert sie in euren Alltag.

Morgenritual - Schütteln

Über Max Hug

Produktiver arbeiten? Besser schlafen? Lebendiger fühlen? Auf seinem Biohacking-Blog teilt unser Gastautor Max Hug seine Experimente und Erfahrungen aus den Bereichen Biohacking, Flow und Gesundheit.

 

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