Verlasse deine Komfortzone und wachse über dich hinaus!

Mann konzentriert mit Kopfhörer vor Tram in Zürich, Nootropics, Nahrungsergänzungsmittel, verlässt Komfortzone

Wir haben es vermutlich alle schon mal gehört — verlasse deine Komfortzone. Aber was ist das eigentlich, die Komfortzone, und wie können wir sie verlassen? Warum wachsen wir dadurch über uns hinaus? 

Das wahre Leben beginnt ausserhalb unserer Komfortzonen. Die Umsetzung ist jedoch schwierig, da wir alle gerne in unserer Komfortzone bleiben. In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihre es schafft aus der Komfortzone ins Leben ausbrechen. 

Was ist eigentlich die Komfortzone?

Bei Handlungen, die in der Komfortzone liegen, fühlt man sich wohl. Die Auswirkungen deiner Handlung sind für dich bekannt. Du weist mit grosser Sicherheit, was passiert und du weist, das die Folgen deiner Handlung bequem und sicher sind. 

Wo die Komfortzone beginnt und endet, ist nicht immer ganz klar. Es ist vielmehr ein fliessender Übergang. Innerhalb der Komfortzone sind die körpereigenen Alarmfunktionen deaktiviert. Die Komfortzone und das Bleiben in ihr, beschreibt häufig eine ganze Lebensweise. Wer sich in der Komfortzone eingerichtet hat, traut sich selten, neues zu wagen und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. 

Während einige Menschen kaum Probleme haben, ihre Komfortzone zu verlassen, kostet es andere Menschen viel Überwindung. 

Warum sollte man die Komfortzone verlassen?

Warum sollte man überhaupt die Komfortzone verlassen? Es ist „warm“, geschützt und sicher, der Körper fühlt sich wohl. 

Wer in der Komfortzone bleibt, wird es schwer haben, persönlich zu wachsen. Denn persönliches Wachstum findet vor allem ausserhalb der eigenen Komfortzone statt. Nur dort bist du gezwungen, neue Herausforderungen zu überwinden und neue Erfahrungen zu sammeln. In der sogenannten Wachstumszone verlässt du die Komfortzone und eignest dir neues Wissen an. Deine persönliche Komfortzone erweitert sich durch solch ein Verhalten. 

Die Komfortzone wächst umso schneller, je häufiger man in die Wachstumszone eintritt und dort Herausforderungen meistert.  

Was sind die positive Effekte ausserhalb der Komfortzone?

  • persönliche Weiterentwicklung  
  • bessere körperliche Gesundheit 
  • mehr Glück und Erfüllung 
  • mehr Flexibilität in unerwarteten Situationen 
  • Anschluss in einer Welt im Wandel halten

 

Woher kommt es zur Bildung einer Komfortzone?

Um die Komfortzone und deren Bildung zu verstehen, müssen wir erst unser Gehirn verstehen. Im Körper ist das Gehirn das Organ mit dem höchsten Energieverbrauch. Darum versucht das Gehirn Energie zu sparen. Für das eigene Überleben ist es am besten, das zu tun, was das Gehirn schon kennt, so kann Energie eingespart werden. Das ist der Grund für die Bildung einer Komfortzone. Sie erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit.

 

Wie kommt man aus der Komfortzone raus? 

Nachdem wir nun wissen, warum es wichtig ist, aus der Komfortzone auszubrechen, geht es nun darum, wie wir es am besten machen. Denn es passiert schnell und man findet sich in einer Routine wieder. Ein gemütliches Leben ohne grosse Aufregungen. Je länger man zufrieden in der Komfortzone verweilt, desto schwieriger ist es, wieder aus ihr heraus zu kommen. 

Darum hilft es, regelmässig auszubrechen. Hier zeigen wir euch ein paar Tipps, mit denen der Ausbruch leichter klappen kann. 

Motiviere dich zum Ausbruch! 

Motivation ist der Schlüssel zu Entwicklung. Um die Komfortzone zu verlassen, braucht es viel Motivation. Gute Gründe und Ziele können motivierend wirken. Hast du schon die Richtgen Ziele in deinem Leben? Kaum jemand wird die Komfortzone ohne Gründe, ohne Ziele, ohne eine richtige Motivation verlassen. 

Finde deine persönliche Motivation. Liegt sie in Zielen, in der Karriere, in der Gesundheit oder in einem Ereignis? Werde dir deiner persönlichen Motivation bewusst. Warum tust du etwas? Starte mit dem Warum!

Vielleicht kann dir eine Liste oder ein Bild dabei helfen? Finde Wege dir deine Motivation jeden Tag in die Erinnerung zu rufen. 

Routinen beibehalten, aber auch ändern 

Unser Alltag wird durch Routinen vereinfacht. Es gibt Routinen, die können ausserhalb unserer Komfortzone liegen, zum Beispiel ein frühes Aufstehen (erfahre hier mehr darüber) und uns dadurch zu neuen Erfahrungen bewegen. Es gibt aber auch Routinen, die in unserer Komfortzone liegen, wie zum Beispiel mehrere Stunden Fernsehen am Abend. Bei diesen Routinen brauchen wir Mut zur Veränderung. 

Schon eine kleine Veränderung kann grosse Auswirkungen auf unser Leben haben. Wie wäre es mit einem früheren Start in den Tag? Oder effektiverem Arbeiten mit Deep Work (mehr dazu hier)? 

Stelle dich deinen Ängsten 

Wovor hast du Angst? Hast du dich schon mal gefragt, wovor du ganz persönlich Angst hast? Unsere Ängste halten uns in unserer Komfortzone gefangen, auch wenn wir es nicht immer bewusst wissen. 

Frage dich: Wovor habe ich angst und schreibe deine Ängste auf ein Blatt Papier. Im nächsten Schritt kannst du aufschreiben, was im schlimmsten Fall passiert, wenn deine Ängste eintreten. Häufig hilft uns diese Methode dabei, unsere Ängste zu relativieren. Stelle dich deinen Ängsten, so verlässt du gezielt deine Komfortzone. 

Übernimm Verantwortung 

Verantwortung zu tragen ist häufig unbequem. Wer Verantwortung trägt, tritt häufig aus seiner Komfortzone aus, er wird dazu gezwungen. Übernehme Verantwortung und entwickle dich weiter. Wer sich immer vor Verantwortung drückt, egal ob im Beruf oder privat, dem wird es schwerfallen, seine Komfortzone zu verlassen. 

Verantwortung bringt Lebensfreude und Glück. Wage es sonst, übernehmen andere die Verantwortung für dich und dir sind die Chancen zur Weiterentwicklung verbaut.  

Stehe zu deinen Handlungen 

Ausserhalb der Komfortzone ist man der Kritik von Mitmenschen ausgeliefert. Manchmal kann das der Grund sein, weshalb wir die Komfortzone nicht verlassen. Du würdest gerne etwas verändern, aber traust dich nicht? Dann mach dir bewusst, dass du deine Mitmenschen nicht glücklich machen musst. Du hast eine Entscheidung getroffen, um zu wachsen und in die Entwicklungszone zu gehen? Es liegt ganz an dir: Stehe zu deiner Entscheidung und zu deiner Handlung. 

Meide dauerhafte Belastung 

Raus aus der Komfortzone, hinein in die Wachstumszone, hier kannst du deine Persönlichkeit weiterentwickeln und vorankommen in deinem Leben. Die Wachstumszone, in der du dich leicht überfordert fühlst, sollte nicht zu einem Dauerzustand verkommen, der Tag und Nacht anhält. Es ist wichtig, regelmässig in die Komfortzone zurückzukehren um sich zu erholen. 

 

Fazit - Lockerer durchs Leben!

Wer seine Komfortzone regelmässig verlässt, muss sich auf neue Situationen einstellen, wachsen und lernen. Mehr Flexibilität und Freiheit sind die Antwort. Du möchtest auch weiter wachsen und dich entwickeln? Dann verlasse deine Komfortzone und starte ins Leben!

Weitere spannende Artikel...

Abhängig vom Smartphone - bist du Smartphone abhängig?

Vermutlich gehörst du auch zu den Menschen, die jeden Tag ihre Smartphonezeit angezeigt bekommen. iOS und Android machen das mittlerweile automatisch. Wie viele Stunden warst du am Smartphone? Verm...

Ursachen und Lösungen bei Konzentrationsschwäche

Manchmal fällt es dir schwer, dich zu konzentrieren? Dinge, die man in 5 Minuten erledigen wollte, dauern manchmal eine halbe Stunde? Mit viel Zeit wenig Leistung zu erbringen macht keinen Spass. D...

Mit der Wim-Hof-Methode zu mehr mentaler Stärke

Erfahre, wie du mit der Wim-Hof-Methode die Oberhand über deinen Körper gewinnst und mehr mentale Stärke entwickelst. Wir haben wir eine Schritt für Schritt Anleitung für euch bereitgestellt, so kö...